Die Freien Berufe blicken auf eine lange Tradition zurück und wollen die Zukunft ihres Berufsstandes engagiert gestalten. Apotheker, Architekten, Ärzte, Dolmetscher und Übersetzer, Ingenieure, Notare, Patentanwälte, Physiotherapeuten, Rechtsanwälte, Restauratoren, Sachverständige, Steuerberater, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte sowie die Angehörigen der freien Kulturberufe prägen unsere Gesellschaft und Wirtschaft in besonderem Maße. Sie erbringen wichtige Leistungen für ihre Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden, die sie stets mit hohem persönlichem Engagement ausführen. Die Angehörigen der Freien Berufe stehen für ein hohes Maß an Liberalität und Eigenverantwortung in der Gesellschaft, engagieren sich aber auch für den Schutz von Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen.

Hans-Joachim Kraatz, Präsident

Aktuelle Themen
März 2019 - EU: Binnenmarkt und Gemeinwohlorientierung
Veranstaltung des Landesverbandes der Freien Berufe in Brüssel
Am 6. März 2019 veranstaltete der Landesverband der Freien Berufe Sachsen ein Gespräch zum Thema „Binnenmarkt und Gemeinwohlorientierung der Freien Berufe - ein Widerspruch?" in der sächsischen Landesvertretung in Brüssel. Dabei diskutierten der Chef der sächsischen Staatskanzlei und sächsischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Oliver Schenk, der Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Sachsen, Hans-Joachim Kraatz, der binnenmarktpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Dr. Andreas Schwab (CDU), und der Leiter des Referats „Berufliche Qualifikationen und Fähigkeiten“ der Europäischen Kommission, Martin Frohn, unter der Moderation von Dr. Günter Danner, dem ehemaligen stellvertretenden Direktor der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung in Brüssel. An der Veranstaltung nahmen rund 70 Teilnehmer aus Berufsverbänden, Kammern und den EU-Institutionen teil.
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Januar 2019 - LFB Sachsen im Gespräch mit Wirtschaftsminister Dulig
In einem informellen Gespräch des Landesverbandes der Freien Berufe Sachsenmit Wirtschaftsminister Dulig am 9. Januar 2019 konnten wesentliche Positionenzum Einfluss aus Brüssel, zum Fachkräftemangel und zum Bürokratieabbau ausgetauschtwerden.
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Dezember 2018 - Freie Berufe werden sturmreif geschossen
Verfassungsrichter Peter Müller warnt vor Einschränkungen der Berufsfreiheit durch die Europäische Union. „Die EU steht der Freiberuflichkeit außerordentlich skeptisch gegenüber“, sagte Müller beim 5. Saarländischen Medizinrechtstag am vergangenen Samstag in Saarbrücken. „Hier werden die freien Berufe Schritt für Schritt sturmreif geschossen“. Bisher seien die Ärzte unter den Freiberuflern noch geschont worden, doch es gebe eine „Salami-Taktik“. „Ich empfehle ihnen, sehr genau hinzuschauen“. Nach Müllers Ansicht gibt es gute Gründe, zum Beispiel die Freiberuflichkeit der Ärzte zu verteidigen. Ärzte kümmerten sich um die Gesundheit der Bevölkerung und nähmen daher ein öffentliches Interesse wahr. Das stehe der Gleichstellung mit einem Gewerbe entgegen. Der Karlsruher Richter räumte aber auch ein, dass die Berufsfreiheit gesetzlich eingeschränkt werden darf. Dafür müssten aber klare Regeln eingehalten werden. Jeder Eingriff in die Berufsfreiheit müsse begründet werden und demokratisch legitimiert sein. Müller: „Jeder Grundrechtseingriff braucht eine gesetzliche Grundlage“. Er unterstützt den Vorschlag einer „Deregulierungs-Initiative“ im Gesundheitswesen.
November 2018 - LFB Sachsen: Wahl des Vorstandes und des Präsidenten
Dresden: Auf der heutigen Mitgliederversammlung wurde Hans-Joachim Kraatz erneut zum Präsidenten des LFB Sachsen gewählt. Er wird die kommenden vier Jahre den Landesverband vertreten.
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September 2018 - Freiberufler mit Zuwanderungshintergrund fühlen sich in Sachsen akzeptiert
Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit sind ein wichtiges Thema für sächsische Freiberufler mit Zuwanderungshintergrund. Die überwiegende Mehrheit von ihnen lebt gern in Sachsen.

Der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth MdL hat gemeinsam mit dem Landesverband der Freien Berufe eine anonyme - nicht repräsentative - Umfrage durchgeführt, an der sich rund 60 Prozent der Befragten (61 von 100 Personen) beteiligten. Sie zeigt ein Stimmungsbild ausländischer Freiberufler im Freistaat.
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