Die Freien Berufe blicken auf eine lange Tradition zurück und wollen die Zukunft ihres Berufsstandes engagiert gestalten. Apotheker, Architekten, Ärzte, Dolmetscher und Übersetzer, Ingenieure, Journalisten, Notare, Patentanwälte, Physiotherapeuten, Rechtsanwälte, Restauratoren, Sachverständige, Steuerberater, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer, Zahnärzte sowie die Angehörigen der freien Kulturberufe prägen unsere Gesellschaft und Wirtschaft in besonderem Maße. Sie erbringen wichtige Leistungen für ihre Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden, die sie stets mit hohem persönlichem Engagement ausführen. Die Angehörigen der Freien Berufe stehen für ein hohes Maß an Liberalität und Eigenverantwortung in der Gesellschaft, engagieren sich aber auch für den Schutz von Menschen, die der Unterstützung der Gesellschaft bedürfen.

Hans-Joachim Kraatz, Präsident

Aktuelle Themen
März 2017 - Klares Bekenntnis der Politik zur ärztlichen Freiberuflichkeit
Prof. Danner: Keine EU-weite Angleichung und Vergemeinschaftung der Sozialsysteme
„Ein staatsfernes Gesundheitssystem mit freiberuflichen Ärzten und Wahlmöglichkeiten für die Patienten ist ein demokratiestabilisierender Faktor, den es zu erhalten gilt.“ Mit dieser Aussage erntete der Ökonom und Europaexperte Prof. Günter Danner großen Beifall beim 19. Bundeskongresses Chirurgie in Nürnberg. Mit ihrem Status als Freiberufler in einem Kammersystem seien deutsche Ärzte europaweit allerdings die Ausnahme, erklärte Prof. Danner und warnte vor Bestrebungen hin zu einer EU-weiten Angleichung und Vergemeinschaftung der Sozialsysteme. Doch auch in Deutschland ist der Wert der ärztlichen Freiberuflichkeit nicht jedem Politiker bewusst, so Dr. Dirk Heinrich vom Spitzenverband Fachärzte: „Viele verwechseln Freiberuflichkeit mit selbstständiger Tätigkeit.“ Anders als Gewerbetreibende erfüllten Freiberufler aber einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag, ob nun als Angestellte oder selbstständig tätige Ärzte.
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Februar 2017 - Keine weiteren Verhältnismäßigkeitsprüfungen von berufsrechtlichen Regulierungen
Dresden: Zur geplanten Einführung einer Verhältnismäßigkeitsprüfung von Berufsregulierungen durch die Europäische Kommission äußert sich Hans-Joachim Kraatz, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Sachsen: „Mit Vorlage eines Richtlinienvorschlages für einen sog. Proportionalitätstest bzw. eine Verhältnismäßigkeitsprüfung stellt die Europäische Kommission die nationalen berufsrechtlichen Regulierungen unter Generalverdacht, die wirtschaftliche Entwicklung in Europa zu behindern.
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Januar 2017 - Bessere Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern in Sachsen vereinbart
Dresden: Die Sächsische Landesärztekammer und die Sächsische Landesapothekerkammer haben ein gemeinsames Strategiepapier für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern im Freistaat Sachsen verabschiedet.
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Januar 2017 - Selbstverwaltungsstärkungsgesetz stößt auf breite Ablehnung
Die meisten Sachverständigen und Verbände haben sich heute im Bundestagsausschuss für Gesundheit gegen das GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz ausgesprochen. Nach Ansicht der Kritiker verdient das Gesetz seinen Namen nicht. Im Gegenteil: Trete es wie geplant in Kraft, werde dies die Selbstverwaltung schwächen und notwendige Handlungsspielräume unerträglich einengen.
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November 2016 - Einheitliche Berufsgerichte für die Freien Berufe Bericht vom Parlamentarischen Abend des LFB Sachsen
Der Landesverband der Freien Berufe Sachsen e.V. hatte für den 15. November 2016 wieder zum alljährlichen Parlamentarischen Abend nach Dresden geladen. Rund 120 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den Freien Berufen waren dieser Einladung gefolgt. Neben dem Chef der Staatskanzlei Dr. Fritz Jaeckel waren auch die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva-Maria Stange, sowie zahlreiche Abgeordnete des Sächsischen Landtages Gäste des Abends.
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