Mitgliederversammlung und Parlamentarischer Abend 2010 - Höhepunkt für LFB Sachsen

Im Atrium der Sächsischen Landesärztekammer fanden sich Politiker und Freiberufler zur Diskussion. Links im Bild: Staatministerin Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemmer

Nachdem bereits im März dieses Jahres zur ersten MV des LFB-Sachsen die vereinsüblichen Regularien satzungsgemäß abgearbeitet wurden, standen nun Vorstandswahl und Wirtschaftsplan 2011 im Mittelpunkt. So hatte der bisherige (und neue) Präsident WP/StB Hans-Joachim Kraatz in diesem Jahr die Gelegenheit, nochmals aktuell über die Arbeit des Vorstandes zu berichten und mit den Delegierten der Mitgliedsverbände zu diskutieren.

In der sich anschließenden Wahl des neuen Vorstandes wurden Hans-Joachim Kraatz erneut zum Präsidenten und Dr. Thomas Breyer zum Vizepräsidenten des LFB-Sachsen bestimmt.

Der traditionell im November stattfindende Parlamentarische Abend des LFB Sachsen erfreut sich stabiler und wachsender Wertschätzung seitens der Politik und der organisierten Freiberufler. Obwohl bekannt ist, dass Präsident Kraatz in seiner Begrüßungsansprache dieaktuellen Problemfelder der Freien Berufe offen anspricht, waren Vertreteraus Bundes- und Landespolitik zahlreich wie nie zuvor erschienen.

Herr Kraatz betonte, dass die gemeinsame 20-jährige Geschichte des Freistaates und seiner Freiberufler eine überaus erfolgreiche Bilanz vorweisen kann. Ohne wesentliche Fördergelder oder Hilfen des Staates werden hochqualifizierte Dienstleistungen organisiert und flächendeckend angeboten. Die freien Berufe sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit der stärksten Wachstumsdynamik, sondern auch Arbeitgeber für ca. 200.000 Beschäftigte in Sachsen. Maßstab ist dabei das aktuell fixierte Leitbild der freien Berufe. Sorgen machen den sächsischen Freiberuflern der bereits spürbare Fachkräftemangel und nicht angemessene Vergütungen für ihre Leistungen. Explizit sprach er die Honorarabschläge im zahnärztlichen Bereich an.

Zu einem weiteren Höhepunkt des Abend entwickelte Frau Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemmer ihren Vortrag zum Themenkreis „Kunst und Beruf – Berufung zur Kunst“. Wie man in diesem Spannungsfeld bereits im Alter von 14Jahren bestehen kann, zeigte Jacob Meining mit seinem herausragenden Vortrag von Mozarts Violinenkonzert G-Dur und Sarasates Zigeunerweisen.

von Dr. Lutz Krause

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