Landesverband der Freien Berufe sprach mit MdB Bettina Kudla

Leipzig: Zu einem Gespräch über die aktuelle Situation der freien Berufe in Sachsen trafen sich Vertreter des Landesverbandes der Freien Berufe (LFB) am 29.4.2014 mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla in Leipzig.

Auf der Tagesordnung stand die aktuelle Lage bei den einzelnen Berufsgruppen sowie die Themen Fachkräftemangel und Personalsituation, Steuerrecht, die geplanten Schließung des Pharmazie-Studienganges an der Universität Leipzig und die EU-Normierungsvorhaben im medizinisch-ärztlichen Bereich. Hinzu kam die aktuelle Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zum Befreiungsrecht der sog. Syndikusanwälte und die daraus zu erwartenden Folgen für die Versorgungswerke bei den verkammerten Berufen.

„Diese höchstrichterlichen Entscheidungen gefährden die Freiberuflichkeit als solche, die auch durch die Trias von freier Berufsausübung, Verkammerung und Mitgliedschaft im jeweiligen Versorgungswerk geprägt wird. Es besteht die Gefahr, dass die sehr solide aufgestellten Versorgungswerke mittel- bis langfristig zerschlagen werden könnten“, so der Präsident des LFB Sachsen, Hans-Joachim Kraatz.

Frau Kudla hat zugesichert, die Möglichkeiten auf Bundesebene zu nutzen, um die berechtigten Interessen und die kritischen Hinweise der Freien Berufe in die weiteren Gespräche einfließen zu lassen.

Knut Köhler M.A.
Landesverband der Freien Berufe Sachsen e.V.

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