Vertrauensverhältnis bleibt das wichtigste Gut

Berlin (25. Juli 2012). Patienten wünschen Aufklärung. Ihr Bedürfnis, möglichst viele Informationen über Behandlungsmethoden und -alternativen zu bekommen, ist groß. So werden Zweit- und Drittmeinungen eingeholt und vor allem wird das Internet konsultiert. Die Politik unterstützt den Wandel der Patienten zu "informierten Verbrauchern"“ und will ihre Rechte im Patientenrechtegesetz stärken. Krankenkassen möchten über private Leistungen aufklären, und unabhängige Patientenberater bieten ihre Unterstützung an. Was Vertreter politischer Parteien, gesetzlicher Krankenkassen, der Bundeszahnärztekammer oder der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland planen und wie sie sich die Zukunft der Arzt-Patienten-Beziehung vorstellen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der FVDZ-Publikation "Der Freie Zahnarzt" (DFZ).

"Wir unterstützen das Bedürfnis unserer Patienten nach Aufklärung und Beratung", sagt Dr. Reiner Zajitschek, stellvertretender Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), "warnen aber auch vor Informationsüberflutung und überzogenen Erwartungen." Denn trotz zahlreicher Beratungsangebote müsse jeder Patient weiterhin selbst die Entscheidung für oder gegen eine Behandlung treffen. Und dafür bleibe das Gespräch mit dem Zahnarzt, der die individuellen Bedürfnisse seines Patienten kennt, die Grundlage. "Zusätzliche Kontroll- und Überwachsungsmechanismen, wie sie von einigen Parteien und Krankenkassen angestrebt werden, sind dagegen kontraproduktiv und belasten das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient", hält Zajitschek fest.

Mehr Infos zum Verbandsmagazin "Der Freie Zahnarzt" (DFZ) erhalten Sie in der Pressestelle oder unter www.fvdz.de.

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