Patientenrechtegesetz: Stärkung der Patientenrechte fördert Bürokratie und schwächt Heilberufe

Berlin (12. Oktober 2012). "Sollte das Patientenrechtegesetz, das gerade das parlamentarische Verfahren durchläuft, im Januar 2013 in Kraft treten, würde dies zu deutlich mehr Dokumentationspflichten und Bürokratie sowie einer Schwächung der freien Heilberufe führen", erklärte der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Karl-Heinz Sundmacher in seiner Rede vor den Delegierten anlässlich der Hauptversammlung des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) am 11. Oktober 2012 in Berlin.

Sundmacher nannte das Gesetz eine tickende Zeitbombe am Arzt-Patienten-Verhältnis und warnte seine Kollegen vor Entschädigungsprozessen: "Wer als Zahnarzt zukünftig nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen will, ist gut beraten, sich vor jedem Therapieschritt die schriftliche Einverständniserklärung des Patienten einzuholen."

Am Freitag, den 12. Oktober, sprachen sich die FVDZ-Delegierten mit großer Mehrheit dafür aus, den Gesetzgeber aufzufordern, den aktuellen Entwurf des Patientenrechtegesetzes zurückzunehmen.

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