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Präsident des LFB Sachsen mahnt bei Parlamentarischem Abend zur Geschlossenheit

Beim diesjährigen parlamentarischen Abend des Landesverbands der Freien Berufe Sachsen e.V. (LFB Sachsen) gaben sich wieder zahlreiche Prominente aus Sachsens Politik und Wirtschaft ein Stelldichein. Der Präsident des LFB Sachsen, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Joachim Kraatz, konnte unter anderem Landtagsvizepräsident Horst Wehner, den grünen Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn, diverse Landtagsabgeordnete sowie die Fraktionsvorsitzenden von FDP und von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag, Holger Zastrow und Antje Hermenau, begrüßen. Ebenfalls vor Ort: Vertreter der Sächsischen Staatsregierung, darunter der Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Roland Werner sowie Vertreter diverser Berufskammern und Verbände, so auch der Sächsischen Zahnärztekammer. Kraatz hieß sie alle herzlich willkommen.

In seiner Rede sprach der LFB-Präsident über das Wahlergebnis der diesjährigen Bundestagswahl, die damit verbundenen Koalitionsverhandlungen sowie mögliche Schwierigkeiten für die Freien Berufe durch geplante Eingriffe von europäischer Ebene. Er rief zur Geschlossenheit innerhalb der Freien Berufe auf, um gemeinsame Interessen auch in Zukunft hörbar zu artikulieren. Einige davon nannte Kraatz, darunter den Erhalt und die Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitswesens vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie einen besseren Urheberrechtsschutz für freiberufliche Leistungen. Der LFB-Präsident verurteilte jegliche nur auf Ausgaben und Steuererhöhungen ausgelegte Politik, die zulasten der Freien Berufe geht. Er lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die in der sächsischen Verfassung verankerte Schuldenbremse. Scharf kritisierte Kraatz Pläne auf europäischer Ebene, die zu einer weiteren Bürokratisierung im Bereich der öffentlichen Vergabe führen und mit der Schaffung einer staatlichen Aufsichtsbehörde einen Gegenpol zur deutschen Wirtschaftsprüferkammer schaffen könnten.

Die spürbare Wertschätzung der Politik für die Leistungen der Freien Berufe liegt dem LFB daher sehr am Herzen. Innerhalb der Freien Berufe müsse auch in Zukunft mit einer Stimme gesprochen und Selbstschwächungen, wie beispielsweise durch den Austritt von Bundesärztekammer und kassenärztlichen Bundesvereinigung aus dem Bundesverband der Freien Berufe (BFB), vermieden werden. Der LFB in Sachsen mache es in dieser Hinsicht besser, wie der Beitritt der Landesärztekammer im letzten Jahr zeigt. Die Erosionsprozesse auf Bundesebene werden jedenfalls mit großer Sorge verfolgt, so Kraatz.

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