Österreichische Ärztekammer und Sächsische Landesärztekammer treffen sich in Leipzig

Dresden: Heute und morgen treffen sich Vertreter der Österreichischen Ärztekammer und der Sächsischen Landesärztekammer in Leipzig. Im Treffen werden insbesondere Möglichkeiten der ärztlichen Weiterbildung in Sachsen für Ärzte aus Österreich besprochen. Gleichzeitig erfolgt ein Austausch über Arbeitsmöglichkeiten für Ärzte in beiden Ländern.

Erik Bodendieck, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, stellt die Arbeitsbedingungen und Fördermaßnahmen für niedergelassene Ärzte in Sachsen vor. Dr. med. Rainer Kobes, Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, berichtet aus dem stationären Sektor des Freistaates. Abgerundet wird das Treffen mit einem Besuch der Thonbergklinik - Notfallzentrum Leipzig, eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), da Österreich an diesem Versorgungsmodell Interesse hat.

Beide Ärztekammern verbindet seit mittlerweile über zehn Jahren eine freundschaftliche Beziehung. Ursprünglich entstand der Kontakt, weil es für Absolventen der Medizin in Österreich zu wenig Weiterbildungsplätze gab. In Sachsen dagegen herrschte Ärztemangel. Durch diese Kombination war es in den letzte Jahren möglich, viele junge österreichische Ärzte für eine Tätigkeit in Sachsen zu gewinnen. Zum 31.12.2014 arbeiteten 81 österreichische Ärzte in Sachsen.

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