Nationaler Ausbildungspakt - Leistung der Freien Berufe und Gemeinsame Erklärung der Paktpartner

Beim drittgrößten Ausbildungsbereich, den Freien Berufen gibt es einen leichten Zuwachs an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Die Zahl stieg um 1,1 Prozent auf knapp über 43.000. In den alten Ländern gab es ein Plus von 1,4 Prozent, in den neuen Ländern ein Minus um 0,9 Prozent. Das deutliche Plus aus dem Frühjahr (+ 8 Prozent) ist auf Vorzieheffekte zurückzuführen. Die Ausbilder strecken deutlich früher die Fühler nach den besten Auszubildenden aus.
Über alle Bereiche hinweg gibt es bei den Freien Berufen noch rund tausend unbesetzte Ausbildungsstellen. Es muss gelingen, dieses Potenzial weitestgehend bis zum Ende der Nachvermittlungsphase auszuschöpfen.

Die Freien Berufe haben ihre, mit dem Pakt eingegangene Verpflichtung auch mit Blick auf das nun ablaufende Ausbildungsjahr erneut erfüllt. So konnten bei den Freien Berufen rund 6.000 neue Ausbildungsplätze gewonnen werden. Dies auch, weil es den Mitgliedern im BFB gelungen ist, rund 4.100 Praxen, Kanzleien und Apotheken zusätzlich als Ausbilder zu gewinnen. Zudem wird fast 500 Jugendlichen über die Einstiegsqualifizierung EQ eine Brücke in die Ausbildung gebaut. Der Schwerpunkt der BFB-Paktaktivitäten lag bei der fortlaufenden Sensibilisierung der Freien Berufe für das Thema Fachkräftemangel und -sicherung. So gab es auch zahlreiche Aktivitäten der Kammerorganisationen und Verbände, um für ihre Ausbildungsberufe zu werben und sich damit die besten Azubis zu sichern.

Gemeinsame Pressemitteilung der Paktpartner

  • Schrift vergrößern
  • Schrift verkleinern
  • Seite ausdrucken
  • Seitenanfang